Fragen & Antworten

Unsere Zusammenstellung häufig gestellter Fragen und der entsprechenden Antworten gibt Ihnen zusätzliche Informationen zum Windpark Düste.

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Die Antworten lassen wir Ihnen zukommen und/oder veröffentlichen sie auf dieser Website.


Häufig gestellte Fragen zum Windpark

Werden Anwohner durch von den Windenergieanlagen erzeugten Infraschall beeinträchtigt?

Unter Infraschall versteht man Schall, dessen Frequenz unterhalb von etwa 16 Hz, jedoch oberhalb der vom Wetter verursachten Luftdruckschwankungen liegt. Er entsteht sowohl durch natürliche Quellen, etwa durch Wind und Donner, als auch durch praktisch alle Tätigkeiten und Vorgänge, die Geräusche erzeugen, z.B. den Betrieb von Maschinen – auch Windenergieanlagen – und den Straßenverkehr.

Alle wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema zeigen, dass Infraschall nur dann Folgen für die Menschen haben kann, wenn diese ihn hören oder fühlen können. Der von Windenergieanlagen erzeugte Infraschall liegt aber laut aller Untersuchungen deutlich unterhalb der Wahrnehmungsschwelle des Menschen.

Nach allem, was wir heute wissen, hat der durch Windenergieanlagen erzeugte Infraschall bei den gültigen Mindestabständen zu Wohnbebauung daher keine Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen. Das ist mittlerweile von mehreren unabhängigen Stellen bestätigt worden, unter anderem von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Windwärts-Blog

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Werden Menschen durch möglichen Eiswurf von den Rotorblättern gefährdet?

Bei ungünstigen Wetterlagen – hohe Luftfeuchtigkeit, Nebel oder Regen im Zusammenspiel mit Temperaturen rund um den Gefrierpunkt – kann es zur Bildung einer Eisschicht und zu Eiswurf kommen, also zum Abwurf dünner Eisstücke. Warnschilder weisen vorbeikommende Spaziergänger, Rad-, Auto- und Traktorfahrer auf die mögliche Gefahr hin. Wohngebäude und Siedlungen sind aufgrund der bestehenden Abstandsregelungen nicht gefährdet. Nennenswerte Schäden durch Eiswurf von einer der mehr als 23.000 Windenergieanlagen in Deutschland sind nicht bekannt.

Im Projekt Düste musste Windwärts für das BImSchG-Genehmigungsverfahren für den zweiten Bauabschnitt eine Risikobeurteilung zum Eisabwurf/Eisabfall erstellen lassen. Der damit beauftragte TÜV Nord hat dabei bei einer angenommenen Maximalgröße von 0,035 m² mit 1 kg Masse und 700 kg/m³ Dichte die hier dargestellte Maximalweite von 132,6 m im Radius um die WEA errechnet. In diesem Radius sind von den geplanten WEA des Windparks Düste keine Gebäude oder von Autos regelmäßig befahrene Wege betroffen, sondern ausschließlich landwirtschaftlich genutzte Wege. Es werden Warnhinweise aufgestellt.

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Wird mein Haus oder Grundstück weniger wert sein, wenn der Windpark steht?

Häufig wird die Sorge geäußert, dass Immobilien in der Nähe von Windparks dauerhaft an Wert verlieren könnten. Es ist unseres Wissens durch keine Untersuchung oder statistische Erhebung belegt, dass dies der Fall ist. Auch unsere Erfahrung aus unseren realisierten Projekten bestätigt das.
Selbst wenn es zu Beginn der Windparkplanung zu einer vorübergehenden Preissenkung kommen sollte, handelt es sich aus unserer Sicht um eine sich selbst erfüllende Prophezeiung infolge der entsprechenden Debatten im Vorfeld. Dieser Effekt ist nicht von Dauer.(schließen)

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