Aktueller Planungsstand

5. März 2015

Genehmigungsantrag in Etappen

Die Bundeswehr hat uns und die Genehmigungsbehörde unterrichtet, dass der Planungsraum von einer Nacht-Tiefflugstrecke für Hubschrauber durchschnitten wird. Auf beiden Seiten der Strecke wird grundsätzlich ein Sicherheitsabstand von 1,5 Kilometern bei der Planung von Windenergieanlagen oder anderer Bauten angelegt. Ein Teil des Windvorranggebiets und damit der geplanten Anlagen liegt im äußersten Bereich dieser Pufferzone. Die Existenz solcher Übungsstrecken wird im Regelfall nicht öffentlich bekannt gegeben und von der Bundeswehr erst im Rahmen eines laufenden Genehmigungsverfahrens mitgeteilt. Daher war Windwärts der Streckenverlauf bis dato nicht bekannt und konnte folglich nicht in die Planungen einbezogen werden.
Um die Realisierung des Windparks nicht noch weiter zu verzögern, haben wir uns entschlossen, vorerst nur einen Genehmigungsantrag für fünf Anlagen zu stellen, die nicht von der Tiefflugstrecke betroffen sind. Diese Anlagen firmieren nun als Teilprojekt „Düste-West“.
Für eine der im Bereich der Tiefflugzone geplanten Anlagen („Düste-Ost“) liegt ein bestandskräftiger Vorbescheid vor. Auf Basis dieses Bescheids wurde auch für diese Anlage die Genehmigung beantragt. Diesem Vorbescheid hatte die Bundeswehr seinerzeit bei der regulären Beteiligung im Vorbescheidsverfahren zugestimmt.
Die Planung für die weiteren fünf Anlagen ist zurückgestellt, bis wir absehen können, ob es sich lohnt, einen Genehmigungsantrag zu stellen.